Die Vereinschronik des KGV Klingenwald 1 e.V. in Kurzform,
zusammengetragen und geschrieben von unserem Ehrenvorsitzenden Heinz Schiller .

Gründungsversammlung Kolonie 23.09.1932 gem handschr. Originalprotokoll!

Nach dem Krieg erste Versammlung am 04.11.1945 unter Gfd. Deuerlein und Kassier Riedner.

In einem Protokoll vom 29.03.1947 wurde dann erwogen für Zusammenkünfte und gemütliches Beisammensein eine Kantine zu Erstellen. Die Genehmigung dazu wurde bereits Anf. 1948 erteilt und mit dem Bau begonnen.
Als erste Pächterin wurde im Jahr 1948 eine Annelore (wahrscheinlich Hannelore) Söll genannt. Am Anfang stand nur ein rechteckiger Bau mit Flachdach. Sanitäre Anlagen gab es nicht. Als Toilette fungierte ein Plumbsklo in der Ecke wo heute das Kühlhaus steht, an der Grenze zum Garten von Siggi. Elektrisches Licht wurde erst 1960 für alle 3 Kantinen (Klingenwald 1-2-3, welche an einem Strang hingen eingerichtet. Im laufe der Jahre wurde immer wieder „ohne Genehmigung“ angebaut und die Kantine nahm bis 1977 die heutige Gestalt an, mit Giebeldach, überbautem Vorraum bzw. Eingang und die Küche. im Jahr 1977 also vor 20 Jahren kam die Erste Belastungsprobe für das weitere Bestehen der Kantine. Die Stadt machte die Auflage, die Plumbsklo zu entfernen und Spül-WC`s und Waschgelegenheit einzurichten. Dies führte dazu, dass die Kantine am 01.11.1977 vorübergehend geschlossen wurde und im Folgejahr wieder eröffnet wurde.
Im damaligen Protokoll liest sich das wie folgt.:
Durch die hervorragende Solidarität ist es gelungen das Vereinsheim in dem jetzigen Zustand zu versetzen. Infolge vieler Material und Geldspenden wurde der Verwaltung die Aufgabe wesentlich erleichtert. An Bargeld gingen über 5.000.-DM an Spenden ein. Die hohe Summe ist ein wesentlicher Verdienst unserer Gfdn. Eff. Soweit aus dem Protokoll von damals!
Das Ereignis war der Anbau der Toiletten und die die ausgehobene Grube, wieder „ohne Plan“ und Genehmigung. Im Jahr 1990 war es dann soweit, dass von der Stadt eine Auflage erteilt wurde, nämlich der Anschluss an die Kanalisation. Im ersten Moment sah das ganz einfach aus. Man beginnt aufzugraben von hinten nach vorne mit entsprechendem Gefälle, verlegt die Rohre und schließt sie an. Aber weit gefehlt, unsere Kantine liegt so tief, dass bei dieser Bauweise das Rohr 1,50m unter dem Kanalnetz hervorkommt. Das heißt wir müssen eine Pumpe einsetzen die bis bis zum höchsten Punkt hoch pumpt, das ist kurz vor dem Ende bei Meukels Garten. Aber noch nicht genug, hierzu wird Drehstrom benötigt und der bisherige Anschluss war dazu in keinster Weise ausgelegt, im Gegenteil, bei besonderen Anlässen brach das Leitungsnetz immer mal wieder zusammen und der Strom war weg.
Das bedeutete, zur Kanalverlegung und Pumpe einen eigenen Stromanschluss. Nach Erstellung der Pläne und Einholung der Angebote ergaben sich Kosten in höhe von ca. 80.000.-DM. Ein nicht unerheblicher Betrag für so eine kleine Kolonie. Trotzdem wurde in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 09.05.1992 in der Kantine von 51 abgegebenen Stimmen 49 mit ja und 2 dagegen, der Bau der Kanalisation beschlossen. In der gleichen Woche wurde der Auftrag erteilt. Die Stadt hatte uns auf unsere verschiedenen Einsprüche, letztmalig am 27.05.1992 eine Frist zur Fertigstellung bis 30.08.1992 gestellt, andernfalls würde die „Schließung“ erfolgen. Bei diesem ganzen Gerangel wegen des Kanals, kam plötzlich ein nicht vorhergesehenes Problem auf uns zu. Es rächten sich jetzt die Fehler der Vergangenheit. Die Stadt (Bauamt) stellte nämlich fest, dass unser Vereinsheim in der jetzigen Form wie heute überhaupt nicht „existiert“ und genehmigt ist und somit mussten wir einen völlig neuen Bauplan zur Erstellung einer Kantine, die ja bereits stand, einreichen. Nach etlichen Auflagen, seitens der Stadt, wurde aber auch dieses Hindernis umschifft und im August 1992 konnte der Kantinenbetrieb wieder normal laufen. In all den Jahren wurden wir von der Tucherbräu unterstützt. Erwähnen darf ich hier den Einbau der Theke, der Fenster, Kühlhaus, Inneneinrichtung und zuletzt der neuen Bestuhlung im Garten. Natürlich erfolgte dies nicht nur aus Menschenfreundlichkeit, aber es war immer ein faires miteinander.

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Das waren die Ersten Mitglieder Ausweiße ANNO 1932 gewesen.

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einige Münzen verschiedener Jahrgänge
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ANNO 1932 war noch die REICH-MARK im SPIEL.
Diesen Geldschein bekam ich von Gartenfreundin Traudl Taut.

Eine Zeittafel der jeweiligen Vorstandschaften ab dem Gründungsjahr 1932 finden Sie HIER.

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